Die besten Zimmerpflanzen für die Wohnung

Die besten Zimmerpflanzen fuer die Wohnung

Die ultimative Meditation für mich: Pflanzen versorgen. Wenn ich am Freitag nach der Arbeit nach Hause komme, setze ich mir meine Kopfhörer auf, drehe das neue “the xx”-Album voll auf und tanze gießend und düngend von Pflanze zu Pflanze.

Klingt sonderbar? Sieht auch so aus. Zum Glück bin ich dabei meistens alleine. Um meine Gieß-Rituale soll es in diesem Post aber eigentlich gar nicht gehen. Nach knapp 1,5 Jahren in unserer großen Wohnung habe ich meine Lieblings-Zimmerpflanzen gefunden. Viele sind ein- und recht schnell wieder ausgezogen. Manche mutwillig meinerseits – weil zu hässlich, pflegebedürftig, unpraktisch, staubfängerisch – manche sind schlicht eingegangen. Die hab ich auch nicht mehr nachgekauft. Bestes Beispiel: Orchideen. Wir werden einfach keine Freunde mehr in diesem Leben…

Heut zeig ich euch mal meine liebsten 10 liebsten Zimmerpflanzen. Die toll aussehen. Die die Luft besser machen. Nicht zu viele Ansprüche stellen. Kurz: An denen man einfach Freude hat.
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Rosa & Gold: Tischdeko mit Kürbissen

kürbis-tischdeko-idee

Jedes Jahr denke ich, die Möglichkeiten mit Kürbis zu dekorieren wären langsam mal erschöpft. Der wandelbare Kürbis überrascht mich dann aber immer wieder aufs Neue. Dieses Jahr besonders beliebt: Ausgehöhlte Kürbisse, die als Vasen oder Blumentöpfe fungieren. Varianten könnt ihr zum Beispiel bei Lisa oder Caro bestaunen. Finde ich sehr hübsch, weil man so zwei der schönsten Dinge im Herbst kombinieren kann: Kürbis und Heidekraut.

Die Idee fand ich so schön, dass ich sie in meine diesjährige Kürbisdeko eingespannt hab. Farblich habe ich mich für rosa und gold entschieden. Etwas freundlicher als meine Kupfer-Kürbis-Deko aus dem Vorjahr.

Tischdeko mit kürbissen


Tischdeko mit Kürbissen

Was ihr braucht:

– Heidekraut in pink und weiß
– Kürbisse in verschiedenen Größen (Sorte “Baby Boo” sieht bemalt besonders hübsch aus, Hokkaido lässt sich wunderbar und ohne viel Aufwand aushöhlen)
– scharfes Messer
– Acryllack telemagenta seidematt (ich habe ein kleines Döschen aus dem Baumarkt (Renovo), perfekt zum Abmischen)
– Acryllack weiß (zum Mischen)
– Acrylspray in gold (zum Beispiel das hier)
– matten Klarlack (z.B. hier)


kürbis-tischdeko


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DIY: Wandregal aus Vierecken selber machen

Wandregal aus Vierecken selber machen

Eigentlich könnte es so einfach sein, ein Wandregal aus Vierecken selber zu machen. Wenn da das Problem meines nicht vorhandenen Augenmaß nicht wäre. Ich habe die Konstruktion aus hölzernen Quadraten sicher fünf Mal krumm, schief und instabil an die Wand gehängt, bis ich irgendwann kapituliert habe. Vor der Schwerkraft und vor meinem Freund, der mit teils mahnendem, teils belustigtem Blick mit der Wasserwaage in der Hand im Türrahmen stand und beobachtete, wie meine “Ich mach das mit Augenmaß”-Ankündigung geräuschvoll zu Boden ging. Mit Wasserwaage ging es dann tatsächlich ganz leicht und so schmückt die ehemals nackte Wohnzimmerwand jetzt ein Wandregal aus Vierecken, statt schwarzes Tape.

Denn das Washi-Tape-Experiment war zwar ganz nett, auf Dauer war es mir dann aber doch etwas zu grafisch und eindimensional. Umso größer und nackter die Wand, umso mehr braucht sie was Plastisches – wie ein Regal. Damit das nicht zu plastisch wird und einem beim Sitzen auf der Couch nicht deutlich über den Kopf ragt, habe ich mich für Quadrate mit einer Tiefe von lediglich acht Zentimetern entschieden. Aus denen lässt sich mit wenig Aufwand ein Wandregal aus Vierecken selber machen.
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DIY: Couchtisch aus Massivholz selber bauen

couchtisch-aus-eichenplatte-bauen

Jedes Möbelstück in der Wohnung hatten wir innerhalb weniger Wochen Suche gekauft. Nur ein Teil gab es, da fanden wir nie das, was wir suchten: Den Couchtisch.

Er sollte nicht zu viel Platz wegnehmen, am besten schmal und länglich sein. Holzoptik, so natürlich wie möglich und man sollte natürlich bequem die Füße drauf ablegen können. Und dann war da noch der Preis, der oft ein K.O. Kriterium war.

Ich hatte mich schon fast damit abgefunden, dass wir immer einen improvisierten Obstkisten-Couchtisch haben werden, bis zu diesem bedeutsamen Samstagmorgen beim Sägewerk meines Vertrauens. Da sprang mir eine Massivholzplatte aus Eiche entgegen, die einfach perfekt war. Astlöcher, leicht verwittert, länglich und schmal.

Der Sägewerk-Mann schmunzelte nur, als ich nach dem Preis fragte. “Fünf Euro – ist eh nur Rest”, sagte er und ich konnte mein Glück kaum fassen. Alle meine jämmerliche Muskelkraft wendete ich auf um meine Beute erst ins Auto, dann nach Hause zu schleppen.

Das Vorhaben war klar: Einen Couchtisch aus Massivholz selber bauen. Und dann begann die Arbeit. Wie ich das, mit tatkräftiger Unterstützung meines Vaters, angestellt habe, lest ihr weiter unten.
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