{Rezept} Zweistöckige Ombré-Torte

Das war ein Tag. Wenn ihr mich jetzt sehen könntet, würdet ihr mich für eine Kokserin halten: ich bin über und über voll mit Puderzucker, komischerweise vor allem unter der Nase. Und fitter sah ich auch scho mal aus… Nach 6 Stunden in der Küche darf man allerdings auch etwas zerstört aussehen. Das Ergebnis ist eine ziemlich große zweistöckige Torte. Zwei Stöcke, sechs Böden, viel Fondant und sehr viel Zucker!  Den ganzen Produktionsprozess habe ich ziemlich ausführlich für euch festgehalten, denn ich bin schon lange auf der Suche nach genau so einem Rezept und habe nie ein passendes gefunden. Um euch die ewige Suche und vor allem das Experimentieren zu ersparen, zeige ich euch heute wie ihr eine richtig massive, mehrstöckige Torte für Geburtstage, Hochzeite oder Feste hinbekommt:

An sich, ist der Teig kinderleicht. Das schwierige ist nur die Ombré-Nuancen richtig zu treffen. Hierfür ist vor allem die richtige Lebensmittelfarbe wichtig. Ich habe die von Dr. Oetker in Gelform verwendet und gebe da absolut keine Kaufempfehlung. Man braucht einfach viel zu viel Farbe um ein passables Ergebnis zu erreichen. Bestellt euch lieber etwas Farbe auf Vorrat online. Lohnt sich auf alle Fälle!

Rezept für eine zweistöckige Ombré-Torte

Ihr braucht:

750g weiche Butter
750 g Zucker
12 Eier
3 Päckchen Backpulver(9-10 g)
1500 g Mehl
6  Prisen Salz
6 Päckchen Vanillezucker (8 g)
kalte Milch
2 Vanilleschoten
2 Orangen
rote Lebensmittelfarbe

In einer wirklich riesigen Schüssel (sonst wird das Rühren zur Geduldsübung) rührt ihr die Butter, den Zucker und die Eier zu einer cremigen Masse, am besten geht das mit einem Handrührgerät. Dann kommt der Vanillezucker, das Mark aus den Vanilleschoten, der Abrieb der zwei Orangen und das Salz hinzu. Nun siebt ihr Mehl und Backpulver in den Teig. Am besten verteilt ihr das Rein sieben auf 3-4 Mal und hebt dann immer erst alles gut unter, bevor ihr mehr Mehl rein siebt. Wichtig ist, dass ihr jetzt so wenig wie möglich rührt. Das Mehl sollte sich gut mit der übrigen Masse vermengen, aber nicht mehr als unbedingt nötig drin rumrühren! Damit der Teig schön zähflüssig wird, gebt noch etwas Milch hinzu.

Jetzt geht´s schon ans Färben: Verteilt den Teig auf 6 Schüsseln. In Drei gebt ihr ca. 10 EL vom Teig, in die anderen drei Schüsseln kommen ca. 5 EL des Teiges. Dann färbt ihr die Masse im Ombré-Stil. Die erste Schüssel lasst ihr wie sie ist, in die zweite kommt ein Klacks Lebensmittelfarbe, in die dritte zwei und so weiter. Bis die letzte Schüssel Teig richtig knallig rot eingefärbt ist. Das geht natürlich auch mit jeder anderen Farbe und mit jeder Intensität.
Dann braucht ihr zwei Springformen. Ich habe eine im Durchmesser von 26 cm gewählt und eine mit 18 cm. Die müsst ihr dann gut mit Fett auspinseln. Damit die Böden in der Mitte nicht so stark aufgehen und man am Ende den Hügel abschneiden muss, habe ich heute einen Trick ausprobiert, den ich in einem Forum gelesen habe: feuchtes Küchenpapier in Alufolie wickeln und um die Springform wickeln. So verhindert ihr, dass die Form zu heiß wird und der Teig ungleichmäßig hochgeht. Die Böden werden dann nach und nach bei 180 Grad Umluft jeweils 15 Minuten gebacken.

Ihr braucht:

400 g weiße Schokolade
400 g Butter
300 g Puderzucker
100 ml Milch

Zwischen die einzelnen Teigschichten habe ich Buttercreme gegeben. Die Creme schmeckt einfach zum Reinliegen gut, deshalb mache ich sie auch seit Jahren für größere Torten. Klappt mit dunkler, genauso wie mit heller Schokolade. Einfach die Schokolade im Wasserbad schmelzen und mit der warmen Butter verrühren. Dann einfach soviel Puderzucker hinzugeben, dass sie nicht zu süß wird, aber auch etwas mehr Standhaftigkeit bekommt. Von der Milch ebenfalls nur so viel zugeben, dass die Creme cremig aber nicht zu dünn wird.  Wenn sie zwischen den Tortenschichten rausläuft ist sie zu dünnflüssig.

Rezept für eine zweistöckige Ombré-Torte

Ihr braucht:

300 g Palmin
100 ml Milch
900 g Puderzucker
Buttervanille-Aroma

Mit so einer Spachtelmasse zum Verkleiden des Kuchens habe ich zum ersten Mal gearbeitet. Es hat sich wirklich gelohnt. Die Masse macht den Kuchen viel glatter und der Fondant haftet super. Außerdem ist sie schnell zubereitet: einfach alle Zutaten mit dem Handrührgerät vermengen, etwas kalt stellen und dann den Kuchen mit einem großen Messer damit verkleiden.

Rezept für eine zweistöckige Ombré-Torte
Rezept für eine zweistöckige Ombré-Torte

Ihr braucht:


1 kg weißer Rollfondant (ich verwende am liebsten den hier: 1 kg Rollfondant

Meistens mache ich meinen Fondant selber. Der klassische MMF (Marshmallow Fondant) ist am einfachsten und gelingt immer. Falls ihr es probieren wollt, ich mache ihn seit Jahren nach diesem Rezept: Marshmallow Fondant – Chefkoch. Allerdings nie mit Schokolade, das halte ich für nicht so sinnvoll.

Dieses Mal habe ich Rollfondant gekauft was ich absolut empfehlen kann, wenn man ein größeres Tortenprojekt startet. Hier bekommt ihr zum Beispiel günstigen Rollfondant in weiß.
Wenn der Kuchen abgekühlt und “verputzt” ist, dann kommt der Fondant an der Reihe. Mit viel Puderzucker auf der Arbeitsfläche (auf jeden Fall sieben) rollt ihr den Fondant ca. 3 mm dick aus. Dann wickle ich ihn immer auf das Nudelholz und wickle ihn vorsichtig auf dem Kuchen wieder ab. Profis nutzen jetzt einen Fondant-Smoother. Da ich sowas nicht habe, verwende ich Fondantreste zum Glätten. Davon nehme ich eine handvoll und fahre damit über den Kuchen. So wird er schön ebenmäßig und man kann super Luftblasen rausnehmen.>> Weitere Tipps und Tricks zum Arbeiten mit Fondant findet ihr übrigens in einem Beitrag, den ich für den Kleiderkreisel-Blog verfasst habe. Hier kommt ihr direkt zum Post <<
Rezept für eine zweistöckige Ombré-Torte
Rezept für eine zweistöckige Ombré-Torte

 

Ihr braucht:

Rest vom Fondant
einige Tropfen rote Lebensmittelfarbe
rosa Dekoperlen
Zuckersirup
Tonkarton in versch. Rottönen
Garn2
Schaschlikspieße

Für die Deko färbt ihr den restlichen Fondant rosa und wellt ihn fein aus. Ich habe mich dazu entschieden passend zur Wimpelkette Dreiecke auszuschneiden und sie an den Rändern der zwei Etagen mit Zuckersirup festzukleben. In die Zwischenräume habe ich dann jeweils eine Perle gesetzt. Die Wimpelkette “auf dem Dach” geht auch super einfach: Mit der Heißklebepistole (geht sicher auch mit normalem Klebstoff) habe ich den Garn an den Spießen befestigt. Aus dem Tonkarton habe ich Dreiecke ausgeschnitten (so, dass man sie umklappen kann) und ebenfalls mit Klebstoff auf den Garn geklebt. Darauf könnt ihr den Namen des “Geburtstagskindes”, Glückwünsche, Sprüche, Zahlen etc. schreiben.

Rezept für eine zweistöckige Ombré-TorteRezept für eine zweistöckige Ombré-Torte
Rezept für eine zweistöckige Ombré-TorteRezept für eine zweistöckige Ombré-Torte

Und falls ihr die Torte wirklich mal nachmachen wollt, hier mein Zeitplan, vielleicht hilft der euch beim Planen:


9  Uhr: Teig vorbereiten und einfärben
10 Uhr: Nach und nach die Tortenböden backen, währenddessen  die Buttercreme vorbereiten
12 Uhr: Alle Böden nach und nach in zwei Tortenringen stapeln und die Zwischenräume mit Buttercreme ausfüllen. Spätestens jetzt den Fondant auf Zimmertemparatur bringen.
13 Uhr: Spachtelmasse zubereiten und die zwei Torten damit einstreichen
14 Uhr: Fondant ausrollen und die Kuchen damit einkleiden. Mit  Fondantresten glätten und in Form bringen. Die zwei Torten dann aufeinanderstapeln, evtl mit etwas    Zuckersirup kleben.
15 Uhr: Restlichen Fondant rosa einfärben und kleine Dreiecke ausschneiden. Dann mit Zuckersirup an den unteren Rändern der Torten befestigen und am Schluss mit kleinen rosa Perlen verzieren. Aus Zahnstochern, Garn und Tonkarton die Wimpelkette basteln.

Falls ihr euch fragt, wer diese ominöse Laura ist: ich weiß es auch nicht! Der Kuchen war ein Gefallen für meine Schwester, die ihn einer Freundin zum 18. Geburtstag schenken möchte. Da ich schon ewig nicht mehr gebacken habe und mir schon lange die Ombré-Kuchen-Idee
im Kopf herumschwirrte, habe ich zugesagt. Vom Ergebnis bin ich überrascht: einmal positiv und einmal negativ. Das nächste Mal verwende ich definitiv qualitativ bessere Lebensmittelfarbe für ein schöneres Farbergebnis. Den Rollfondant werde ich allerdings noch häufiger kaufen.

Fallsihr noch mehr Tipps zum Arbeiten mit Fondant braucht, kann ich euch meinen Gastbeitrag auf dem Kleiderkreisel-Blog empfehlen. Dort findet ihr nochmal eine kleine Sammlung an Tricks.

 

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62 Gedanken zu “{Rezept} Zweistöckige Ombré-Torte

  1. Sabine schreibt:

    Die Torte ist ja klasse geworden, auf den ersten Blick sieht diese wie eine Hochzeitstorte aus. :) Sieht aber auch nach jeder Menge Arbeit aus, du hast das aber mega gut hinbekommen! Ich bin neidisch. :)
    Liebste Grüße!

  2. Vintage schreibt:

    ooooooh mein gooooooooott sieht die genial aus!!! ich werde mir das direkt abspeichern und bei zeiten versuchen ebenso hinzubekommen! ich bin sprachlos!! fantastisch!!!

    liebst
    sylvi

    • Anna schreibt:

      Danke für deinen Kommentar :) Hab auf violetnibiru.blogspot.de (mein deutscher Blog) auch mal beschrieben, wie mein Sprachkurs so aufgebaut ist

  3. Darya B. schreibt:

    Das sieht einfach nur göttlich aus *___________* Jetzt, da die Weihnachtszeit kommt, werde ich auch wieder mehr backen und hoffe dieses Rezept mal auszuprobieren.
    Liebe Grüße
    Darya von my-little-beauty-bag.blogspot.de

  4. Lilinzki schreibt:

    Wow, wahnsinnig toller Post! Die Anleitung ist mit so viel Liebe gestaltet, dass sogar ich das Gefühl habe, dass ich dieses Kunstwerk nachbacken könnte. Ich bin ja sonst eher die, die Torten einfach nur isst, und nicht darübernachdenkt, wie viel Arbeit es war sie herzustellen – das hat sich jetzt geändert! :D

  5. Julia schreibt:

    leider ist das nicht meine schlange, ich hab schon ne katze, das verträgt sich nicht so :D aber wenn ich mal umziehe in eine größere wohnung käme direkt eine python dazu, die sind so faszinierend <3

    liebe grüße :)

  6. Anonym schreibt:

    Hast du die Torten einfach aufeinander gestellt? Habe in vielen Foren recherchiert, wie man die Torten ohne Etagere übereinander stapelt. Ist Sie bei dir nicht eingesackt?
    LG Felica :)

    • Anonym schreibt:

      Super, meinst du, das ginge dann auch, wenn in der oberen Schicht Früchte mit drin sind? :)
      Habe etwas größere Fondant-Figuren oben drauf.
      Danke für deine schnelle Antwort! :)

  7. bonny schreibt:

    Umso weicher die Torten, durch Früchte oder Cremes, umso "einsinkgefährdeter" ist das Ganze auch. Allerdings stabilisiert der Fondant das auch nochmal. Deshalb wär ich da mal optimistisch, das das geht. Ich würde vielleicht schauen, dass ich die Früchte vor allem in den oberen Teil gebe, der muss ja nichts mehr stützen (:

  8. Anonym schreibt:

    Bei der Buttercreme zum Füllen steht bei den Zutaten Milch, die hast du bei der Beschreibung der Verarbeitung aber nicht verwendet, kannst du mir vielleicht sagen was ich damit machen soll, ich würde deine Torte nämlich super gerne nachbacken :)

    • bonny schreibt:

      Die Milch habe ich nicht extra nochmal in der Zubereitungsbeschreibung erwähnt, das werde ich gleich korrigieren. Die Milch kommt trotzdem mit rein in die Buttercreme. Da sie aber nicht zu flüssig werden sollte: damit lieber etwas sparsam umgehen und nur so viel von den 100 ml zugießen, dass die Creme nicht zu dünnflüssig wird.

  9. Anonym schreibt:

    Ich habe nicht viel Glück mit der Torte. Zum einen steht leider nicht beschrieben wieviel Milch man für den Teig benötigt, ausserdem backt mein Boden schon über 45 Minuten und ist immer noch ganz weich innen drin. Ich frage mich wie man den in 15 Minuten bei 180 Grad Umluft hinbekommt. Da ich nicht mehr viel Zeit habe werde ich morgen ganz schnell noch einen neuen "einfachen" Bisquitboden backen, mit Buttercreme füllen und dann mit Fontant arbeiten wie beschrieben.

    • bonny schreibt:

      Das tut mir sehr leid, dass es bei dir nicht klappt mit der Torte. Bisher habe ich eigentlich nur positives Feedback zum ausprobierten Rezept bekommen. Ich hab mich deshalb etwas auf Spurensuche begeben, woran es liegen könnte, dass die Torte bei dir nichts wird.

      Hast du die Böden denn extra gebacken? Da jeder Boden extra eingefärbt wird, muss man natürlich auch jeden extra in der Form backen. Letztlich backen die Böden also 1,5 Stunden (separat). Wenn man sich gegen die Ombre-Methode entscheidet muss man die Backzeit dementsprechend anpassen.

      Was die Milch angeht: Die braucht man nicht zwingend, nur nach eigenen Ermessen, falls der Teig zu dick wird, um ihn etwas einzudünnen.

      Manchmal gehen die Böden in der Mitte auch stärker auf. Das bedeutet dann, dass die Mitte noch flüssig sein kann während der Boden außen bereits braun wird. Im Rezept steht eine Methode um dem vorzubeugen.

      Mit Biskuitboden wird die Torte aber bestimmt auch was. Viel Erfolg noch bei der Zubereitung!

  10. Sarah schreibt:

    Wow, schöne Torte und echt wirklich gut beschrieben. Ob ich sowas jemals backen werde ist fraglich, das das 6 Stunden ca. dauert ist echt heftig.

    LG

  11. MrsMarylou333 schreibt:

    Hallo! ich backe gerade deine Torte nach…
    hiiiilfe! Wieviel Milch kommt in den Teig?

    Ist der Teig eher fest oder flüssig?
    meiner ist so fest!
    Stimmen die Menge Angaben?
    ich hab sooo Viel Teig soll aber nur ein paar Esslöffel verteilen? Hilfe. ..
    LG!

  12. bonny schreibt:

    Der Teig ist schon eher zähflüssig. Also sollte so viel Milch mit rein, dass der Teig schön locker wird.

    Wie du den Teig auf die Schüsseln verteilst und einfärbst ist eigentlich egal. Hauptsache du bekommst am Ende mehrere verschieden eingefärbte Böden.

    Viel Erfolg noch beim Backen ♡

  13. MrsMarylou333 schreibt:

    so.. hallo! Jetzt erstmal durchatmen… puh!
    Due Torte ist nämlich für meine Freundin morgen zum Geburtstag und ich hatte einen kleinen Moment der Panik :-)
    tausend Dank für deine schnelle Antwort. ..
    ich habe nach Gefühl Milch dazu gegeben, dass der Teig etwas "geschmeidiger" wird…
    Das einfärben hat super geklappt, habe die Lebensmittelfarbe von Wilton, die gehen prima…
    und yipiii es hat geklappt. .. der Boden ist was geworden…! Vielleicht ein bisschen dünn aber schön fluffig… ich mache zur Not einfach ein paar mehr Böden, damit ich die richtige Höhe bekomme… Teig hab ich ja genug hihihi :-)
    LG!

    • bonny schreibt:

      Oh, super, das freut mich jetzt mega. Wenn jemand meine Rezepte nachmacht bibber ich immer richtig mit und hoffe es wird auch was :D

      Und danke für das Lob, freut mich sehr, dass dir mein Blog gefällt :)

  14. Anonym schreibt:

    Hallo. Würde die torte gerne nach backe, jetzt ist der Geburtstag aber in der Woche (Dienstag) meinst du ich kann sonntags schon den Teig machen und montags abends nach der Arbeit den Rest??? Oder schmeckt der dann nicht mehr??? Hilfe!!!
    Lg

    • bonny schreibt:

      Ja, den Teig kannst du auf alle Fälle schon vorab machen. Kritisch ist nur die Creme, wegen den Milchprodukten. Aber die kannst du dann ja frisch machen :)

  15. Anonym schreibt:

    Hi. Ich würde die Torte gerne für eine Überaschungsfeier morgen backen. Da ich morgen früh aber noch schule hab und ich um 16 Uhr schon da sein muss, wollt ich fragen, ob man sich die Arbeit iwi aufteilen kann, sodass ich morgen nur noch 2 Stunden dransitzen muss. Die zweite Frage wäre, ob man die Zutaten alle in einem normalen Einkaufszentrum bekommt, oder ob man bestimmte sachen im Internet bestellen muss…
    Lg

    • bonny schreibt:

      Hey du,

      mist, hab deinen Kommentar eben erst gesehen. Hoffe die Infos helfen dir noch: Aufteilen kann man die Arbeit gut indem man die Böden schon am Tag vorher vorbereitet. Die Zutaten bekommt man alle im Supermarkt. Bei Fondant musst du aber vielleicht zu Edeka oder Rewe (bei uns haben die schon Fondant). Ansonsten ist es immer besser und günstiger Farbe und Fondant online zu ordern, das wird aber ja zu knapp für morgen. Wünsche dir schon Mal viel Erfolg!

  16. Anonym schreibt:

    Hey. Ich wollte die Torte für den Geburtstag von meinem Vater machen… Da ich aber noch Schule habe, wollte ich fragen ob man es auch so aufteilen kann, dass man am nächsten Tag nur noch 2 Stunden Arbeit oder so hat… Würde es also gehen, wenn man, nach deinem Zeitplan, so gegen 13 Uhr (nach der Spachtelmasse) eine Pause einlegt, und erst am nächsten Tag weiter macht… ?;)
    Lg

  17. Steffi schreibt:

    Hallo, eine super Torte ist das ja.
    Ich hätte eine Frage, und zwar bei der Spachtelmasse muss man ja Palmin verrühren. Nimmst du das Palmin soft?
    Vielen Dank schon mal für die Hilfe.
    LG Steffi

  18. Lara schreibt:

    Hallo Bonny,
    deine Torte sieht echt super aus! Ich würde sie gerne für eine Freundin zum Geburtstag nachbacken, habe aber noch keinerlei Erfahrung mit mehrstöckigen Torten. Habe etwas Angst, dass es nichts wird, bzw. dass die Torte einstürtzt. Habe in vielen anderen Foren viel über Befestigungsmöglichkeiten gelesen, wie Holzstäbe o.ä. sowas braucht man bei dieser Torte alles nicht? Und um etwas Zeit zu sparen wollte ich die Lebensmittelfarbe weglassen und stattdessen einen Teil mit Kakao dunkel färben, geht das so einfach? Muss ich irgendwas beachten oder weißt du wie viel man dafür in etwa brauchen würde ?
    Vielen Dank für deine Hilfe,
    Lara

    • bonny schreibt:
      bonny

      Hey Lara,

      ja, bei schweren Torten befestigt man die Stockwerke tatsächlich mit solchen Stäbchen. Bei der hier funktioniert es aber auch ohne, sie ist recht leicht und im Durchmesser nicht so groß.

      Der Fondant spielt da auch eine große Rolle. Dadurch wird die Torte etwas robuster und stürzt nicht ein.

      Wenn du statt Lebensmittelfarbe Kakao nehmen willst, müsstest du das Rezept leicht abwandeln. Ich würde dann weniger Mehl nehmen und Backkakao verwenden (der ist ungesüßt und färbt den Teig schön dunkel), was die Menge angeht: Wenn du die Hälfte des Teiges mit Kakaopulver zubereitest denke ich, dass du mit 3 EL ganz gut hinkommen wirst. Da kann ich dir nur den Tipp geben, dass du schaust, dass der dunkle Teig nachher die gleiche Konsistenz wie der helle Teig hat, dann müsste das klappen :) Ausprobiert habe ich das allerdings auch noch nicht. Deshalb: Alle Angaben ohne Gewähr :D Vielleicht am besten vorab mal ausprobieren!

      Wünsche dir auf alle Fälle viel Erfolg beim Backen :)

      Liebe Grüße
      Bonny

      • Lara schreibt:

        Ah okay, super vielen Dank für die Antwort! Ich bin auch schon ganz gespannt, ob es klappen wird.
        Liebe Grüße, Lara

  19. Tete schreibt:

    Hey, bleibt das Fondant in dem “Eimer” feucht, also Trocknet nicht aus? ich backe zwar häufig, aber auch nicht zwangweise jede Woche. Ich hab Angst, dass sich der Kauf von einer großen Masse nachher nicht lohnt..
    Liebe Grüße

    • bonny schreibt:
      bonny

      Wenn du den Fondant luftdicht verpackst, trocknet er nicht aus. Im gelieferten Eimer hat er bei mir immer gut gehalten (habe ihn aber bislang max. ein bis zwei Wochen aufbewahrt). Vielleicht gehts auch länger, da hab ich aber keine Erfahrungswerte.

      Allerdings musst du natürlich trotzdem auf das Verfallsdatum des Fondant achten. Denn ewig haltbar ist der leider nicht (:

      Liebe Grüße
      Bonny

  20. Benjamin schreibt:

    Hi,

    wirklich 1500 g Mehl – ich bin gerade dabei und ich habe das Gefühl das Du dich da vertippt hast, freu mich über eine schnelle Antwort ;)

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