Mein liebstes Grundrezept für saftigen Schokokuchen

Als ich eine Gabel vom Kuchen probiert hatte, war mein erster Gedanke “Boah, lecker”, dann: “Das muss auf den Blog”. Immer ein gutes Zeiche. Ihr…

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Als ich eine Gabel vom Kuchen probiert hatte, war mein erster Gedanke “Boah, lecker”, dann: “Das muss auf den Blog”. Immer ein gutes Zeiche. Ihr habt ja keine Ahnung, wie lange ich schon nach dem ultimativen Schokokuchen-Rezept gesucht habe. Außen fest, innen richtig saftig, warm lecker, aber auch kalt noch schön weich, schokoladig, aber nicht zu süß – und ich glaube DAS ist es. Durch den Schmand und die sehr flüssige Konsistenz des Teiges wird der Kuchen genauso, wie ich ihn gerne mag. Dazu kann man so ein Schokokuchen-Grundrezept einfach ideal abwandeln. Ich hatte noch Äpfel vom Foodbloggercamp, Heidelbeeren und einige Walnüsse auf Vorrat, die in den Kuchen gewandert sind.

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Für eine 26er Springform braucht ihr:

300 g Butter
6 EL Kakao
300 ml Wasser
525 g Zucker
375 g Mehl
2 TL Backpulver
3 Eier
225 g Schmand
Prise Salz
Optional: 150 g Heidelbeeren, 100 g grob gehackte Walnüsse, 3 klein geschnittene Äpfel

1. Gebt die Butter mit dem Kakao und dem Wasser in einen Topf und kocht das Ganze einmal auf. Lasst die Kakaomasse dann etwa 15 Minuten auskühlen, bis sie nur noch lauwarm ist.

2. Vermengt währendessen schon einmal Zucker, Mehl, Backpulver und eine Prise Salz in einer Schüssel.

3. Gebt dann die Eier und den Schmand zur Zucker-Mehl-Mischung und verrührt alles bis ein homogener Teig entsteht.

4. Nun könnt ihr die Kakaomasse mit reinleeren. Verrührt alles gut bis sich die Zutaten vermengt haben. Der Teig ist jetzt ziemlich flüssig, aber keine Sorge, dass soll so sein.

5. Falls ihr das Grundrezept durch weitere Zutaten, wie Nüsse oder Obst ergänzen wollt, könnt ihr die jetzt zum Teig geben.

6. Fettet nun eine Springform oder kleidet sie mit Backpapier aus. Gebt den Teig hinein und schiebt den Kuchen dann bei 180 Grad Ober- und Unterhitze für ca. 60 Minuten in den Ofen. Macht nach Ende der Backzeit unbedingt die Stäbchenprobe. Es darf kein flüssiger Teig mehr am Stäbchen hängen bleiben, dann ist der Kuchen fertig.Dazu passt Sahne mit etwas Vanillezucker perfekt!

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Beim Fotografieren des Kuchens hatte meine Oma übrigens den ein oder anderen “Aha”-Moment. Vertrocknetes Heidekraut, verratztes, schmutziges Holz und dann brach ich auch noch in erfreutes Jauchzen aus, als sie mir einen bereits angelaufenen Tortenheber mitbrachte, sie hätte gedacht, dass man so einen Kuchen doch auch appetitlicher inszenieren könne. Altes Holz passt farblich aber nun mal perfekt zu Schokobraun und verdrocknetes Heidekraut ergänzt das Farbkonzept auch einfach besser, als grelle Farben blühender Frühlingsblumen. Man muss es nicht verstehen… meine Oma freut sich trotzdem über die neue Abnehmerin ihres angelaufenen Tafelsilbers.

14 comments

  1. Wow, die Fotos sind richtig richtig gut geworden!
    Und der Kuchen sieht so unglaublich lecker aus, da läuft mir glatt das Wasser im Mund zusammen!
    Jetzt brauche ich nur noch eine Springform. Ich merke langsam, dass ich irgendwie schlecht eingerichtet bin, wenn ich backen möchte! Haha :D

    Liebste Grüße
    Lara

    1. Vielen Dank, Lara! Das merk ich bei mir aber auch immer wieder, an irgendeinem Backutensil mangelt es ja immer :D Letztens wollte ich eine Tarte machen, dann leider gemerkt, dass ich keine Form habe. Muss also auch noch an meiner Austattung arbeiten!

  2. Whooaaaa, diese Fotos! Der Kuchen sieht so phänomenal saftig aus – ich tick aus!! Ich glaube ich hab meine Schoki-Dosis für heute noch nicht erfüllt wenn ich jetzt schon danach lechze :D ICh werd mir das Rezept definitiv abspeichern und mal ausprobieren ^.^ Danke dafür :)

    Liebst, deine Duni ❤

  3. Ui das sieht sehr lecker aus! Ich glaube ich habe noch nie einen Schokokuchen gebacken, immer nur andere. Den muss ich mal ausprobieren, wenn er nicht zu süß ist, dann ist er perfekt für mich :)

  4. Sieht echt mega lecker aus dein Schokokuchen, man sieht ihm die Saftigkeit richtig an und die Fotos sind auch der Hammer. Manchmal wissen Oma´s halt doch nicht alles, aber was Rezepte angeht, kann man sich dafür ganz auf sie verlassen ;)
    Liebe Grüße
    Caro

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