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Rezept: Apfel-Zimt-Macarons

Ich frage mich ja immer, wieso Macarons so unheimlich teuer sind, wenn man sie im Handel kauft. Unser örtlicher Supermarkt verlangt immerhin über vier Euro für vier Macarons (und die schmecken nicht mal gut!). Da backe sie lieber selbst. Die Zutaten sind immerhin super günstig und die Zubereitung wirklich kein Hexenwerk, wenn man ein paar Tricks kennt.

Was die Fotos zum heutigen Rezept angeht, habe ich beim Bearbeiten übrigens einen kleinen Schock erlebt. Mittlerweile wird es ja so schnell dunkel, dass ich mit dem Fotografieren bei Tageslicht schwer hinterherkomme und die ersten Fotos oft noch schön hell werden, die letzten gnadenlos unterbelichtet. Wenn ihr wissen wollt, wie die Macaron-Fotos vor der Generalüberholung in Photoshop aussahen, schaut doch mal auf Facebook vorbei. Da habe ich das schockierende Vorher-Nacher-Foto hochgeladen.

Rezept: Apfel-Zimt-Macarons
Rezept: Apfel-Zimt-Macarons
Rezept: Apfel-Zimt-Macarons

Rezept: Apfel-Zimt-Macarons

Was ihr für 12 Stück braucht:

120 g Puderzucker
60 g Eiweiß
60 g gemahlene Mandeln
feiner Zucker
Lebensmittelfarbe
2 EL Apfelkonfitüre
40 g Butter
Puderzucker

1. Zuerst zu den Vorbereitungen: Legt euch eine Spritztülle mit rundem Aufsatz bereit. Außerdem solltet ihr vorab schon ein Backblech mit antihaftbeschichtetem Backpapier auslegen und – wenn ihr das als Hilfe braucht – mit Bleistift Kreise aufmalen. Das Backpapier dann aber wenden, damit die Farbe nicht auf die Macarons abfärbt.

2. Nun kommt das Eiweiß mit dem fein gesiebten Zucker in eine Schüssel. Schlagt alles auf. Ihr merkt, dass das Eiweiß steif genug ist, wenn ihr die Rührstäbe rauszieht und der Eischnee für einige Sekunden in der selben Form bleibt.

3. Nun den Puderzucker, Zimt und gemahlene Mandeln sieben und in eine Schüssel geben. Dann vorsichtig den Eischnee unterheben. Jetzt kommt auch die Farbe hinzu: Für eine pastellige Färbung reicht es bereits, wenn ihr nur die Spitze des Zahnstochers in die Lebensmittelfarbe taucht und dazugebt.

4. Füllt die Masse in den Spritzbeutel und setzt ca. 2-3 cm große Kreise auf das Backblech.

5. Für die charakteristischen Füßchen der Macarons kommt jetzt das Entscheidende: Der Teig muss auf dem Backblech noch für mindestens 15 Minuten trocknen. Ich stelle das Blech dazu immer auf den Fenstersims unter dem die Heizung leicht aufgedreht ist. Ihr könnt das Blech auch länger als 15 Minuten stehen lassen. Wichtig ist, dass sich eine “Haut” auf den Macarons bildet.

6. Jetzt für 10 Minuten auf der mittleren Schiene des Ofens bei ca. 130 Grad backen. Achtung: Nicht warten bis die Macarons braun werden. Sondern nach 10 Minuten wirklich rausnehmen, sie härten dann auch noch etwas nach.

7. Solange die Macarons auskühlen, könnt ihr die Buttercreme-Füllung herstellen. Dazu Puderzucker und Butter schaumig schlagen, dann die Apfelmarmelade hinzugeben, glatt schlagen und im Kühlschrank bis zur Verwendung kühlen.

8. Zum Schluss spritzt ihr mit der Spritztülle ca. einen Teelöffel der Füllung auf eine Hälfte der Macarons und setzt dann ein weiteres drauf.

Rezept: Apfel-Zimt-Macarons

Die nächsten Macarons die ich euch hier zeige, sind dann noch einfacher, die werden nämlich lediglich mit Nutella bestrichen. Eine meiner Lieblingsvarianten. Könnt ihr euch vorstellen, wie ulta lecker die schmecken? Erst einmal sind am Sonntag aber Weihnachts-Plätzchen an der Reihe. Krizi stellt ihre Küche für ein kleines Backevent zur Verfügung und wir gehen in die Plätzchen-Großproduktion!

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26 Comments

  • Reply
    Lydia°
    15. Nov 2014 at 22:46

    Sieht super lecker aus! :)

    Bei mir läuft gerade eine Blogvorstellung, vielleicht hast du ja Lust teilzunehmen?!
    http://my-little-creative-world.blogspot.de/2014/11/blogvorstellung.html

    LG Lydia°

  • Reply
    lydia lucia
    15. Nov 2014 at 23:32

    Tolle Fotos! Als ich das vorher/nachher Foto gesehen habe, war ich auch geschockt :D Ich wunder mich aber auch selbst immer sehr :D
    L ♥

  • Reply
    Saskia von P.
    16. Nov 2014 at 9:10

    Die sehen echt lecker aus. Wie hast du das "vorher"-Foto denn bearbeitet, dass daraus so ein tolles "nachher"-Foto wurde. Wow.

    • Reply
      bonny
      16. Nov 2014 at 19:20

      Oh, das ist ganz einfach: Das mache ich eigentlich nur mit der Tonwertkorrektur, den Gradiationskurven und der Sättigung in Photoshop. Manchmal mache ich noch einen Weißabgleich in Lightroom. Seit ich in RAW fotografiere, ist die Bearbeitung noch ein wenig effektiver geworden. Mit Gimp müsste das Ganze aber auch ganz gut hinhauen und das ist gratis :)

    • Reply
      Kristin Hafner
      20. Nov 2014 at 8:02

      Kannst du mir im Januar mal nen kleinen Workshop in Photoshop geben? :) Danke! <3 LG Krizi

    • Reply
      bonny
      20. Nov 2014 at 15:36

      Aber klar doch :) Bin aber selbst kein großer Experte, kann dir also nur die "Basics" zeigen.

  • Reply
    Liz
    16. Nov 2014 at 9:48

    Das mit dem Licht finde ich auch schrecklich – ich bin trotz der Kälte in der Früh rausgegangen (und bin beinahe erfroren), aber wirklich gut war das Licht nicht.
    Ich hab auch mal probiert Macarons zu machen, aber es ist nichts geworden und bis jetzt hatte ich auch keine Zeit eine zweiten Versuch zu starten^^
    xoxo Liz
    von Little Marzipans ♥

  • Reply
    Electrofairy
    16. Nov 2014 at 10:19

    Super Rezeptbeschreibung! Werd ich gleich mal austesten :D Das mit dem Licht hast du doch aber super hinbekommen ;)

  • Reply
    Hannah Stuetzer
    16. Nov 2014 at 11:25

    Das Rezept reich ich gleich mal an meine Freundin weiter. Die liebt Macarons. :)

  • Reply
    Bella
    16. Nov 2014 at 11:34

    Die sehen einfach klasse aus! Und die Fotos hast du toll arrangiert, da bekommt man richtig Lust auf diese Macarons.

    Liebe Grüße, Bella
    http://kessebolleblog.blogspot.de/

  • Reply
    Stefanie Schiestl
    16. Nov 2014 at 12:21

    Hey die Macarons sehen echt super aus! Aber zu deiner kleinen Beschwerde über den Preis muss ich was sagen….Wie lange hast du für deine Macarons gearbeitet? eine Stunde? Und wenn du einen Konditor eine Stunde für eine Handvoll Macarons arbeiten lässt dann versteh ich den Preis schon….wenn ein Mauerer 50 Euro in der Stunde kostet dann ist das ok und man zahlt seine Rechnung und wenn ein Brot, Gebäck oder ähnliches etwas mehr kostet dann wird gleich gemeckert….Du kannst ja sehr gerne deine Sachen selber machen…tu ich ja auch …aber den Preis finde ich trotzdem in Ordnung!! Nicht böse sein….ich wollte das nur mal sagen!
    LG Steffi

    • Reply
      bonny
      16. Nov 2014 at 15:47

      Ja, da hast du wohl vollkommen recht. Man sollte das schon im Hinterkopf behalten, dass man beim Preis von Produkten quasi immer auch vom Lebensunterhalt anderer spricht. In dem speziellen Fall "Macarons" kann ich den Preis aber einfach nicht so recht nachvollziehen. Ich hab selbst, als Laie, für 24 Stück eine Stunde gebraucht, wenn man aber gleich mehr Teig herstellt und den Arbeitsablauf optimiert, kann man vielleicht auch mehr schaffen… Aber da ich kein Patissier bin, kenne ich mich da natürlich nicht so aus.

      Letztlich läuft es einfach drauf hinaus, dass ich sie einfach selbst mache, so ist es für mich am günstigsten und ich weiß was drin ist :)

  • Reply
    Marina
    16. Nov 2014 at 12:34

    Die Macarons sehen echt lecker aus…wenn ich Zeit habe, werde ich sie aufjeden Fall mal nachbacken :D
    Liebe grüße marina

  • Reply
    Michie
    16. Nov 2014 at 12:47

    Ich beneide dich so sehr um deine Fotos, die sehen super professionell aus.. Hast du aber wieder gut gemacht, tolles Rezept :)

  • Reply
    Lizzy
    16. Nov 2014 at 19:00

    omg ich liebe macarons und dann noch so ein weihnachtliches rezept von dir :)

  • Reply
    cora
    16. Nov 2014 at 20:27

    Schande über mein Haupt, aber ich habe noch nie Macarons gegessen. Gibt es bei uns irgendwie nirgends. Ich wüsste echt gerne, wie die schmecken. Dein Rezept scheint aber gar nicht so schwer zu sein. Die Fotos sehen auch super hübsch aus! :) Daumen hoch an deine Photoshop-Künste! Habe mir die unbearbeitete Version angesehen. Ziemlich krass. :D

  • Reply
    Manuela
    17. Nov 2014 at 10:39

    Ach die Macarons <3
    Ich habe sie zum ersten Mal während einer Städtereise in Paris gegessen und bin seit dem süchtig nach den Dingern :)
    Leider sind sie – wie du sagst – unheimlich teuer. An selber backen, dachte ich schon oft aber irgendwie hat immer das Rezept gefehlt – bis jetzt :D

  • Reply
    Betty
    17. Nov 2014 at 12:48

    Sieht sehr lecker aus! Und die Fotos sind einfach wunderschön :) Da bekommt man direkt Lust zu backen!
    Liebe Grüße aus Norwegen
    Betty

  • Reply
    Fiona
    17. Nov 2014 at 19:26

    Die sehen ja super lecker aus!

    Viele Grüße,
    Fiona

  • Reply
    Jecky
    18. Nov 2014 at 19:49

    Ich habe wirklich noch nie selbst Macarons gemacht, bin eher so der Typ "Kaufen und sich die 2 Std Arbeit sparen" :D Deine sehen aber echt wahnsinnig gut aus und sind auf den Bildern wirklich so schön festgehalten! Diese Strohhalme hab ich auch und liebe sie! Also falls du mal beschließt, deine Macarons zu vertreiben, melde ich mich schon mal an! :)

    XX aus Nürnberg
    Jecky
    Want Get Repeat

  • Reply
    Ronja
    19. Nov 2014 at 19:53

    Und sind die Scones etwas geworden? :-) Deine Macarons sehen seeehr gut aus und deine Bilder hast du wirklich super bearbeitet, ich sehe da keinen Unterschied zu sonst, sind wie immer toll :-)
    Lg Ronja

  • Reply
    Maria
    20. Nov 2014 at 13:37

    Darf ich jetzt überhaupt zugeben, dass ich lang nicht gewusst habe, wie diese kleinen Kekse richtig heißen? Das erste Mal hab ich welche gegessen, als sie mir mein Freund aus Paris mitgebracht hat. Das nächste Mal dann in einem kleinen Hotel in Anif (das liegt in der Nähe von Salzburg), wo es die immer zum Kaffee dazu gab :) … Mittlerweile bekommt man sie ja fast überall, aber in diesem hübschen, zarten Pink, wie du sie gemacht hast, hab ich sie noch nie gesehen. Sollte ich auch mal ausprobieren, jetzt vor Weihnachten hab ich ja dann viel Zeit, um einige neue Rezepte auszuprobieren :)).
    Liebe Grüße
    Maria

    • Reply
      bonny
      20. Nov 2014 at 15:39

      Ja, klar darfst du das zugeben. Ich dachte zum Beispiel ganz lange, dass Macarons das gleiche wie Makronen wären :D Mir war der Unterschied einfach nicht klar, bis ich das erste Mal Macarons in Straßburg gegessen habe. Seitdem bin ich ihnen total verfallen und seitdem ich weiß, dass man die auch super selbst machen kann, mag ich sie noch mehr :)

  • Reply
    Who is Mocca? by Verena-Annabella
    24. Nov 2014 at 11:01

    Wie hübsch du die gemacht hast <3

    Liebe Grüße,
    Verena von whoismocca.com

  • Reply
    Melanie Martinek
    12. Dez 2018 at 17:01

    Sollen die Macarons bei Ober- Unterhitze oder bei Umluft in den Ofen gegeben werden?

    • Reply
      bonny
      14. Dez 2018 at 18:09

      Ich backe meine bei 130 Grad Umluft. Allerdings sind die Macarons sehr empfindlich und weil jeder Backofen etwas anders heizt, lieber nach fünf Minuten regelmäßig nachschauen. Braun sollten sie nicht werden :) Gutes Gelingen wünsch ich Dir!

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