Rezept für Walnussberge

Ich bin ein riesen Bokeh-Fan. Für die, die nicht wissen was das ist (ich fand schon immer, dass das etwas wie russischer Eintopf klingt): Das…

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Ich bin ein riesen Bokeh-Fan. Für die, die nicht wissen was das ist (ich fand schon immer, dass das etwas wie russischer Eintopf klingt): Das sind die Lichtpunkte die entstehen, wenn man Licht in der Unschärfe verschwinden lässt. Und weil ich dieses Bokeh so mag, versuche ich das auch möglichst oft auf meinen Fotos zu erzeugen. Heute war das so aber nicht gedacht. Denn wer rechnet schon damit, dass gehackte Pistazien auf schwarzem Grund zum grünen Sternenhimmel werden? Ich war jedenfalls ganz entzückt vom “Pistazien-Effekt” und habe wie eine Irre mit gehackten Nüssen um mich geworfen um möglichst viel Sternenhimmel zu erzeugen. Am Ende war´s dann leider zuviel und vor lauter grünen Sternen hat man kaum mehr was von den Walnussbergen gesehen, um die es ja eigentlich geht. Deshalb habe ich das Bokeh-Programm doch wieder etwas heruntergefahren, um mich mehr auf die Hauptdarsteller zu konzentieren. Denn ich zeige euch heute mal wieder ein Familienrezept. Eins das schon lange, lange genau so bei uns gebacken wird und zu meinen absoluten Favoriten in der Weihnachtszeit zählt. Genau deshalb ist es auch das Plätzchenrezept das ich am meisten mit Heimat verbinde, mit Zuhause, mit der Familie – und mit dem aktuellen be reggie-Motto.

Rezept Walnussberge
Rezept Walnussberge
Rezept Walnussberge

Rezept:

2 Eiweiß
100 g Puderzucker
200 g Walnüsse
1 Fläschchen Butter-Vanille-Aroma

1. Zerkleinert die Walnüsse ganz grob. Es ist wichtig, dass ihr sie nicht zu “Staub” zerbröselt, denn die Walnüsse halten die Eiweißmasse beim Backen zusammen.

2. Schlagt das Eiweiß steif, siebt dann den Puderzucker hinein und verrührt das ganze zu einer zähen Eiweißcreme.

3. Gebt nun das Butter-Vanille-Aroma und die Walnüsse dazu (Das Aroma ist ganz wichtig, das gibt den charakteristischen Geschmack).

4. Mithilfe zweier Teelöffel gebt ihr nun kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Lieber kleine Häufchen machen, denn sie gehen beim Backen noch etwas auseinander. Wenn ihr mögt könnt ihr noch ein paar gehackte Pistazien drauf geben, das gehört zwar nicht zum ursprünglichen Familienrezept – sieht aber nett aus :)

5. Backt die Walnussberge nun bei 140 Grad (wichtig: Ober- Unterhitze) etwa 30 Minuten, achtet darauf sie nicht zu lange zu backen, sonst wird die Oberfläche löchrig.

Rezept WalnussbergeRezept WalnussbergeRezept WalnussbergeRezept Walnussberge

Wie schon erwähnt steuere ich die Walnussberge zum aktuellen be reggie– Motto “Heimatplätzchen” bei. Hier könnt ihr euer Rezept noch bis Ende Dezember einreichen und am Ende ein Backset gewinnen. Welches Plätzchenrezept verbindet ihr denn mit eurer Heimat? 

25 comments

    1. Oh, danke, das freut mich riesig!

      Ich versuche das mit den "behind the scenes"-Bildchen nun öfter zu machen. Finde das selbst auch immer total spannend!

      Liebe Grüße
      Bonny

    1. Danke Tanja :) Nee, die sind innen zwar ganz fluffig, durch die Walnüsse haben sie aber auch Biss. Ich mag gerade die Mischung ganz gerne.

      Liebe Grüße
      Bonny

  1. Die Walnussberge sehen einfach super lecker aus. Ich hoffe ich finde noch einmal die Zeit um richtig Kekse backen zu können, meine Wochenenden sind aber momentan echt schon sehr vollgepackt.
    Liebste Grüße,
    Marina von Love & Fashion

    1. Danke dir :) Ja, die Plätzchenbackerei braucht leider schon ihre Zeit. Aber man kann sich notfalls ja auch welche schenken lassen von Verwandten und Freunden (so mach ich das immer, wenn mir die Zeit fehlt :D)

      Liebe Grüße
      Bonny

  2. Mmmhh, das sieht super aus! Muss ich unbedingt nachbacken! Aber leider ist meine Zeit gerade relativ knapp. Ich bin froh, dass ich überhaupt Plätzchen habe, weil ich dauernd welche geschenkt bekomme :)

  3. Also mit gebackenem Eischnee kann man mich ja immer kriegen, das schmeckt einfach hervorragend.
    Für mich ist Heimatgebäck Zimthaufen, also Zimtsterne, die keine ausgestochen hat, sondern man klatscht schnell kleine Kugeln aufs Blech.

  4. Meine Oma hat immer Mandelsterne gebacken – ich glaube die sind auch irgendwie ein bisschen Heimatgefühl für mich… richtig schöne Fotos hast du von deinen Wallnussbergen gemacht!
    Liebste Grüße
    Esther

  5. oh das schmeckt perfekt
    die plätzchenvariante kannte ich so noch gar nicht :) dabei backe ich sehr viel
    danke fürs teilen des rezepts, werde ich definitiv ausprobieren

    liebe grüße
    Hydrogenperoxid Lifestyle Blog
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