{Rezept} Kürbis-Ingwer-Gugl

Der Kürbis-Ingwer-Kuchen erinnert mich stark an den Karottenkuchen den ich im Sommer gebacken hab. Wie damals schon lobgepriesen: Gemüse im Kuchen ist einfach eine Wucht….

by 
Rezept Kürbis Guglhupf

Der Kürbis-Ingwer-Kuchen erinnert mich stark an den Karottenkuchen den ich im Sommer gebacken hab. Wie damals schon lobgepriesen: Gemüse im Kuchen ist einfach eine Wucht. Auch wenn Kürbis streng genommen ja eher eine Frucht ist, verleiht er Kuchen einen ganz besonderen und würzigen Geschmack. Zusammen mit Zimt, Ingwer und knackigen Nüssen ergibt das eine leckere, saftige und ganz und gar nicht langweilige Kombination. Und gerade Nüsse haben im Herbst ja sowieso Saison. Ein Kuchen also, der nicht nur mit saisonalen Zutaten auskommt, sondern auch noch so herrlich einfach ist. Da ich mich gerade mit einer fiesen Erkältung rum schlage, musste er das auch sein. Wer steht schon mit Triefnase gerne stundenlang in der Küche? Mit maximal 20 Minuten Arbeitszeit (das Nüsse knacken mal ausgenommen) und einer Stunde Backzeit ist der Kürbis-Gugl also einer den man auch schnell mal zum Kaffee backen kann.

Rezept Kürbis Guglhupf
Rezept Kürbis Guglhupf

Für einen Kuchen braucht ihr:

300 g Hokkaido-Kürbisfleisch
225 g Zucker
225 g Mehl
75 g Honig
200 g Nüsse
6 Eier
2 TL Backpulver
2 Päckchen Vanillezucker
4 EL Öl (am besten Sonnenblumenöl)
1-2 cm frischer geraspelter Ingwer
Prise Zimt
etwas Fett

1. Zunächst raspelt ihr das Kürbisfleisch ganz grob. Der Vorteil beim Hokkaido: Die Schale ist essbar, ihr müsst den Kürbis also lediglich waschen und könnt ihn dann mit der Schale raspeln.

2. Rührt Eier und Zucker sowie Vanillezucker auf hoher Stufe schaumig. Es muss eine richtig fluffige, schaumige Masse entstehen.

3. Hackt die Nüsse ganz grob. Ich habe Haselnüsse und Mandeln genommen. Gerade im Herbst bieten sich auch Walnüsse an. Wichtig ist nur, dass ihr sie nicht zu klein hackt, der Kuchen wird durch die grob gehackten Nüsse erst richtig interessant, weil schön knackig.

4. Gebt nun alle trockenen Zutaten dazu: Mehl, Backpulver, die Nüsse und eine Prise Zimt. Vermengt alles und gebt dann den geraspelten Kürbis, den Ingwer, das Öl und den Honig dazu. Alles gut umrühren.

5. Fettet eine Gugelhupf-Form gut ein und gebt den Teig hinein.

6. Lasst ihn dann bei 180 Grad Umluft ca. eine Stunde im Ofen. Prüft mit einem Zahnstocher, ob der Teig auch durch ist. Stecht dazu mit dem Holzspieß in den Teig, zieht ihn raus und schaut, ob nichts mehr dran hängen bleibt. Dann ist der Teig durch.

7. Jetzt gut auskühlen lassen, stürzen und mit Puderzucker garnieren.

Rezept Kürbis Guglhupf
Rezept Kürbis Guglhupf

Dass der Kuchen übrigens die ein oder andere Macke hat, ist meiner Ungeduld geschuldet. Ganz allgemein ist das was ihr auf den Bildern seht eine ziemliche Mogelpackung. Weil ich nicht warten konnte bis der Kuchen anständig abgekühlt ist, habe ich ihn zu früh gestürzt. Zur Folge hatte das, dass ich geschockt auf einen Gugl ohne Kruste herabgeblickt habe. Eben diese hing noch gemütlich in der Form rum. Also musste ich die Gugl-Hülle eben extra rauslösen. Als keiner hingesehen hat hab ich sie einfach drüber gelegt. Geschmeckt hat es ja trotzdem, deshalb seh ich das nur als mittelschweren Küchenunfall an. Trotzdem, Appell an euch: Seid geduldig, lasst den Gugl auskühlen!

Aber nicht nur, weil ich grundsätzlich sehr ungeduldig bin, habe ich den Kuchen zu früh gestürzt: Ich esse Kuchen eben grundsätzlich am liebsten lauwarm, auch wenn mir meine Mutter schon als Kind eingetrichtert hat, dass das Bauchschmerzen nach sich zieht ( kann ich übrigens nicht bestätigen!). So hab ich das auch mit dem Kürbiskuchen gehalten: Lauwarm und mit ein bisschen Vanilleeis tröstet der nämlich auch über die nervigste Erkältung hinweg.

12 comments

  1. =D Das kenne ich irgendwoher ;) Lauwarmer Kuchen ist einfach unfassbar gut =) Bauchweh hab ich davon noch nicht bekommen ;) Vom rohen Teig essen allerdings auch nicht, davor hat mich meine Mutter nämlich immer gewarnt ;)

    Viele Grüße,
    Fiona

  2. Kürbiskuchen ♥ das Beste im Herbst (vorallem Oktober) meiner Meinung nach!
    Ich habe auch schon ein Rezept dass ich unbdeingt ausprobieren und auf den Blog bringen will :)
    Allerdings mach ich's erst am 17. am Abend weil wir am 18. Gäste haben^^
    xoxo Liz
    little-marzipans.blogspot.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.