Do It Yourself

Gartendeko: Gebundene Deko-Kränze aus Rosen und Blattgrün

Drei Wochen Urlaub. Ich kann es kaum glauben. So viel Freizeit. Das ist tatsächlich der längste Urlaub meines bisherigen Arbeitslebens. Dazu kommt, dass ich in den vergangenen drei Jahren eigentlich in jeder Urlaubswoche weggefahren oder geflogen bin. Jetzt, da ich im siebten Monat schwanger bin und wir im Juli auch noch heiraten wollen, verbringe ich den langen Urlaub das erste Mal Zuhause. Für die Hochzeit sind nur noch Kleinigkeiten zu erledigen und vielleicht werden wir das Kinderzimmer einrichten. Der Urlaub ist also größtenteils unverplante Zeit. Das ist ungewohnt und noch mehr, da ich bald in Mutterschutz und Elternzeit gehe und mich ersteinmal mit der vielen freien Zeit (zumindest bis der Kleine da ist) anfreunden muss.

Zur Einstimmung in drei Wochen Urlaub habe ich mich im Garten meiner Eltern einquartiert. Die sind im Urlaub und so konnte ich ganz in Ruhe die Rosensträucher meiner Mutter plündern. Aus den Blüten, von denen es übrigens im Überfluss gibt, habe ich kleine Kränze gebastelt, die sich vor allem als Deko im Garten toll machen.



Deko für den Garten: Kränze aus Rosen binden

Das braucht ihr:

– Stickrahmen in verschiedenen Größen
– Garn oder Draht
– Blumen und Blattgrün

Ich habe nur das Innere des Stickrahmens verwendet. So hat man schöne schlichte Holzkreise, an denen man die Rosen und das Blattgrün einfach mit dem Garn oder mit einem feinen Draht befestigen kann. Einen schönen Effekt gibt es, wenn man sie nicht komplett kreisrund mit Blumen umbindet, sondern nur ein Drittel davon. Zum Schluss könnt ihr die fertigen Kränze mithilfe des Garns zum Beispiel als verspielte Garten-Deko in Bäume oder Büsche hängen.



Etwas, was in den vergangenen Wochen, vielleicht sogar Monaten definitiv zu kurz kam: Einfach mal in den Tag hinein leben und Dinge machen, die nicht auf der Agenda stehen, die aber Freude machen und entspannen. Der Mittag im Garten beim Basteln der Kränze mit Katze auf dem Schoß und Vogelgezwitscher im Ohr hat wirklich gut getan. Ich denke also, ich werde die drei Wochen Urlaub in vollen Zügen genießen. Und vielleicht macht mir danach auch die Vorstellung, so lange Zeit nicht zu arbeiten und zuhause zu sein, weniger Angst. Denn in Ruhe und ohne Zeitdruck Dinge zu tun, die man gerne macht, das kann ganz schön befreiend sein.




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