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{Kaffeeliebe} kleiner Kapseltest

 

Auf dem Bild hier seht ihr hindrapiert: meinen Lieblingsespresso. Lungo natürlich. Also ein verlängerter Espresso, von dem man ein bisschen mehr hat. Den mache ich mir morgens bevor ich aus dem Haus gehe, nachmittags um einem Motivationstief vorzubeugen oder Abends, wenn ich mich zum Ausgehen kaum vom Sofa aufraffen kann. Irgendwie habe ich ein dickes Müdigkeits-Problem. Espresso ist da oft meine Rettung, jedoch trinke ich selten mehr als einen pro Tag. Heute möchte ich euch deshalb ein bisschen was über die neue Kapseltechnologie erzählen, mit der ich nun seit einigen Monaten schon meinen Espresso zubereite. Gerade wenn man nur hin und wieder Espresso, als kleinen Energiekick, trinkt, kommt einem die einfach Kapselmethode zu gute. Die kleine handliche Kapselmaschine hat dabei schon den großen (teuren!) Vollautomat ausgestochen, der langsam vor sich hinstaubt. Aber was ist der Vorteil des neuen Systems? Für mich vor allem der Geschmack und die Handlichkeit. Ich habe schon alles probiert: hatte ein mit Pads betriebenes Gerät, eine klassische Filtermaschine, einen Espressokocher für den Herd und einen Vollautomat. Bei der Kapselmaschine (ich habe eine von Di Longi) ist der Espresso ist ratz fatz fertig. Beim Vollautomat dauert´s ein Weilchen bis er aufgeheizt und die Bohnen gemahlen hat. Der Filterkaffee muss erst ewig durchlaufen und bei Kaffeepads geht irgendwie der Geschmack verloren.

 

Wie funktioniert das also? Bei der Kapselmaschine holt man die Kapsel aus der Verpackung legt sie ein, wartet 20 Sekunden bis das Wasser warm ist und kann seinen Espresso oder Lungo genießen. Perfekt für ungeduldige Menschen wie mich. Dabei gibt es neun verschiedene Sorten mit unterschiedlicher Intensität und Röstung.
Auf die Senseo-Capsules* bin ich gleich zu Anfang umgestiegen. Auch wegen dem Verzicht auf Alumium. Zum einen habe ich da was die Gesundheit angeht kein schlechtes Gewissen, zum anderen sollte hier das Recycling wesentlich einfacher sein, als bei den Kapseln mit Alumiumverpackung. Trotzdem: jede Kapsel ist einzeln verpackt! Ich finde, da ist Verbesserungspotenzial vorhanden. Trinkt man nur hin und wieder einen einzelnen Espresso oder Lungo, ist die Umweltbelastung noch nicht so massiv. Entscheidet sich jedoch ein Mehrpersonenhaushalt für eine Kapselmaschine, fällt schon enorm viel Müll an. Vielleicht tut sich ja in diesem Segment noch etwas. Der Trend geht ja immer mehr hin zu verpackungsarmer Herstellung. Die Kapseln kann man übrigens normal im Einzelhandel und nicht nur Online erwerben. Meine kaufe ich zum Beispiel immer bei Edeka und zahle etwas mehr als drei Euro für zehn Kapseln. Bei einem pro Tag ist das finanziell gerade noch so drin.

 

Zur Zeit wo es so heiß ist, mache ich mir mit dem Espresso meistens Eiskaffee. Dazu bereite ich einen Lungo zu, werfe eine Kugel Vanilleeis dazu und gebe etwas Sahne drauf. Da komme ich auch gleich noch zu einem anderen Vorteil, der mich überzeugt hat: der Espresso kommt nicht so knalleheiß aus der Maschine, wie zum Beispiel beim Espresso-Kocher vom Herd. Man kann ihn quasi sofort trinken, er ist warm, aber man verbrennt sich nicht sofort den Rachenraum. Das ist auch eine gute Sache bei der Eiskaffe-Zubereitung. Es reicht den Lungo eine halbe Stunde stehen zu lassen und schon hat man die perfekte Grundlage für die koffeeinhaltige Abkühlung.
Und, seid ihr auch so Espresso/Kaffeliebhaber wie ich oder zieht ihr eine Tasse Tee vor? Welche Technologie, der mittlerweile vielen verschiedenen, nutzt ihr? Team Kapseln, Filter oder Pads? :D

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2 Comments

  • Reply
    Saskia von P.
    12. Jun 2014 at 3:18

    Ich liebe Kaffe (Tee aber auch). Ich habe eine Pad-Maschine von Senseo und im Büro steht auch eine. Im Büro hatten wir früher mal eine von Nespresso für die Kapseln. Mir hat beides gut geschmeckt. Am liebsten trinke ich immer noch den "normalen" Filterkaffee. Für mich ist es mit den Pads aber auch irgendwie praktischer…

    • Reply
      bonny
      12. Jun 2014 at 9:16

      Bei großen Festen und mehreren Leuten halte ich mich auch immer noch an meine alte Filterkaffemaschine :) da lohnt sich das auch, weil für jede Tasse extra aufs Knöpfchen drücken, nervt dann noch und ich bin so ungeduldig :D

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