Rückblick: Eure Blog-Highlights in 2016

Wie verrückt. Dieses Jahr feiere ich bereits das vierte Silvester mit dem Blog als Nummer eins Hobby in meinem Leben. Auch den Sprung vom lässigem Studentenleben zu weniger lässigem Vollzeit-Job haben wir eigentlich ganz gut gemeistert. Meine größte Angst, nicht alles unter zu bekommen, hat sich also nicht erfüllt. Und so gibts heute den vierten Jahresrückblick.

Auch wenn es im Laufe des Blogjahrs nie zur Sprache kommt: Ein paar Zahlen und Statistiken stehen immer im Hintergrund. Zahlen, die ich meist etwas vernachlässige, weil mein Verhältnis zu Zahlen im Allgemeinen nicht sehr gut ist, aber auch, weil der Fokus auf so fancy Kennzahlen wie Page Impressions, Rank und Unique Visitors mir – ganz im Gegensatz zum Bloggen – keine große Freude bereitet.

Aber einmal im Jahr, da schwinge ich doch die Zahlen-Keule und werte das vergangene Jahr bilanziell aus.

Besonders spannend finde ich, was 2016 am häufigsten geklickt, kommentiert und geteilt wurde. Welcher Post auf Pinterest, Facebook und Instagram am besten ankam und wie sich die Zahlen über das Jahr verändert haben. Außerdem erzähle ich euch, was sich im vergangenen Jahr hinter den Kulissen abgespielt hat und gebe euch eine Übersicht über alles, was 2016 auf Bonny und Kleid so stattfand. Have fun :)
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{Monatsrückblick} der April in Bildern [Instagram- Recap]

Der April stand bei mir mal wirklich unter einem guten Stern. So viele tolle neue Möglichkeiten für den Blog und auch mich selbst. Deshalb kam ich diesen Monat auch kaum zur Ruhe (im absolut positiven Sinne!). Mit dem anstehenden Umzug, einer wichtigen beruflichen Entscheidung und den Endzügen meines Studiums habe ich in erster Linie sehr viel über mich, meine Wünsche, Ziele und Prioritäten im Leben gelernt. Ich wusste noch nie so genau was ich wollte und war mir noch nie so sicher auf dem richtigen Weg zu sein. Dabei freue ich mich wahnsinnig auf die kommende Zeit, dass ich vor Optimismus nur so überquelle und das wirkt sich auch auf den Blog positiv aus: Mit ganz viel Elan und Euphorie gehe ich an alle im Sommer anstehenden Projekte ran und da Bonny & Kleid bald seit zwei Jahren besteht gibt es auch eine fette Geburtstagsüberraschung für euch. Nun komme ich aber erst einmal wieder etwas runter und erzähle euch von meinen Monatshighlights.

 

Nudelkreation mit Pinienkernen, Olivenöl, Mozarella und Bärlauch // Zoodles // Superfood-Frühstück mit Chia

 

Foodhighlights – Lieblingsessen im April Zoodles sind zur Zeit eines meiner Lieblingsgerichte zum schnell mal machen. Seitdem mein Julienne- Schäler einem Spiralschäler gewichen ist, geht das Ganze noch schneller. In 2 Minuten sind die Zoodles fertig geschält, in 5 Minuten fertig zum Verzehr. Auf 100 g haben die Zoodles dann nur unschlagbare 19 Kalorien, da gönne ich mir dann gerne viel Soße dazu. Außerdem hab ich endlich Chia-Samen für mich entdeckt. Als Topping zu Müsli oder Joghurt, im Brot, als Pudding oder als Smoothie – mit denen kann man richtig kreativ werden. 

Das erste Mal die “Estella” ausgeführt // Besuch bei Ohh Lala // Das teuerste Teil im Schrank
Gekauft Im Frühling graut es mir immer davor bald wieder in Shorts und Bikini rumzulaufen – bis ich mich dann daran gewöhnt habe und mir die ein oder andere Problemzone völlig wurschd ist. Ein super Mittel, um die Vorfreude auf den Sommer anzuheizen ist, sich einfach hübsche, luftige Klamotten zu gönnen. Ein paar Shirts von H & M und Asos, ein paar Bikinis und Leggings hab ich mir schon zugelegt. Gerade bin ich am Überlegen mir bei Surania einen maßangefertigten Bikini zu kaufen, die sind dort sogar recht preiswert und ich denke die Investition könnte sich echt lohnen. Außerdem hab ich mein erstes “Luxusprodukt” im Schrank. Als Studentin kommt man mit Chanel, Escada oder Wolford* ja eigentlich nicht so in Kontakt. Das Bloggen hat mir jetzt aber meine erste hochwertige Leggins die “Estella”* beschert. Sie ist unglaublich angenehm zu tragen und sieht klasse aus. 

Sweet Table Vorbereitungen // Neue Strohhalme // Mini-Donuts beim Brunch

Gemacht Es wurde ziemlich viel gefeiert im April. Was auch die ganzen Party-Bildchen auf meinem Instagram-Account beweisen. Ein großer Brunch, eine verspätete Geburtstagsparty und ein paar Feste von Freunden standen an. Damit mir die Partymaterialien nicht ausgehen habe ich mich außerdem mit vielen, vielen Papierstrohhalmen bei ebay eingedeckt.

 

Zur Zeit werde ich etwas kreativer mit meinen langen Haaren: Flechtzopf mit Hut und Wellenexperimente

Gefreut – viele gute Nachrichten Endlich geht es etwas voran bei mir. Nach langer Studiererei und viel Ungewissheit was meine Zukunft angeht, sehe ich sie jetzt plötzlich ganz glasklar vor mir und habe endlich wieder das Gefühl ein Ziel zu sehen. Das liegt vor allem an meiner Entscheidung für eine Volontariatsstelle, deren Zusage ich nicht einmal für möglich gehalten hätte. Es ist einfach das beste Gefühl eine Entscheidung zu treffen und kein bisschen Zweifel daran zu spüren. Die Chance jetzt das zu machen was ich immer wollte ist der Beweis, dass sich die Mühen und die Ungewissheit gelohnt haben. Mit der neuen beruflichen Herausforderung geht auch ein Wohnungswechsel einher: Ich ziehe endlich mit meinem Freund in die erste gemeinsame Wohnung und bin schon völlig im Planungsfieber.

Malen mit dem Patenkind // Handlettering für Freunde // Lieblingsspruch im April

Film des Monats Ein Kinofilm hat mich besonders berührt: Selma. Ich weiß nicht wann ich das letzte Mal so oft geheult habe während eines Films. Oft ist es ja so: So richtig begreifen kann man historische Geschehnisse erst, wenn man das Gefühl hat sie hautnah mitzuerleben. Unsere Vorstellungskraft ist in diesem Punkt doch sehr beschränkt und was nicht konstant in den Medien ist, verschwindet mit der Zeit aus dem Gedächtnis und verblasst in seiner Brisanz. Umso besser, dass es Filme wie Selma gibt, die schwierige Themen wie Rassen-Diskriminierung, aufgreifen. Das absolute Gegenteil zu Selma war der zweite Avengers. Viel Action, Krach und suuper ästhetische Menschen – auf jeden Fall ein sehenswerter Film und sehr unterhaltsam.

 

Die Rainbowchallenge: Bücher nach Farbe raussuchen, Foto machen, posten. Check. // Neuer Lesestoff. Bisher für gut befunden // eine tolle Buchreihe wird verfilmt: Die Highland-Saga von Diana Gabaldon

Serie des Monats Ohne Frage: Outlander. Die Buchreihe von Diana Gabaldon war meine erste Liebesroman-Reihe, wobei die Bücher meiner Meinung nach wunderbar geschrieben, voller toller Bilder und richtig spannend sind und so gar nicht schnulzig. Ich habe die Bücher verschlungen und lese heute immer noch daran (Band 10, yay). Dass die Reihe nun als Serie verfilmt wurde ist echt der Knaller. Noch besser ist aber, dass die Serie richtig gut geworden ist. Ich liebe die Schauspieler und die Bilder (die meiner Vorstellung so nah kommen) und bekomme wieder richtig Lust Band 1 zu lesen. Ab Mai läuft die Serie auf VOX im deutschen Fernsehen. Bisher kann man sie aber zum Beispiel auch schon auf Amazon Prime schauen, allerdings kostenpflichtig.

Nun seid ihr wieder auf dem neusten Stand was bei mir so los war. Wie immer interessieren mich besonders eure Monatshighlights. Welche Filme, Bücher, Erlebnisse oder Entdeckungen waren für euch wichtig im April? Mehr Bilder findet ihr wie immer auf Instagram, wo ich von allen sozialen Kanälen wohl am aktivsten bin. Über einen Besuch freue ich mich natürlich immer sehr. Ihr findet mich dort unter @bonnyundkleid.
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{Monatsrückblick} Januar 2015

Ich mag den Januar nicht. Eigentlich er der Inbegriff eines neues Anfangs. Es ist ein bisschen wie auf Reset drücken und mit neuen Zielen und Erwartungen starten. Ich erwarte so viel Hoffnung und Vorfreude vom Januar und dann ist er einfach nur grau, kalt und öde. Im Januar sind die letzten Vitamin D-Reserven aufgebraucht, ich hab die Schnauze voll vom Winter, vom Drinnen-Sein, von Gemütlichkeit, Tee trinken und der trockenen Heizungsluft. Im Dezember vergesse ich, dass der Januar mich jedes Jahr runterzieht. Und dann bin ich mitten drin, verdutzt, wie nichtssagend der Januar eigentlich ist und hangle mich nur noch durch, bis endlich der Februar da ist. Mein Geburtstagsmonat und vor allem der Monat in dem es irgendwie bergauf geht, das Jahr in Schwung kommt und man auch wieder auf ein paar Sonnenstunden hoffen kann. Yay. Trotzdem, auch wenn ich den Januar doof fand, rekapituliere ich ihn noch ein bisschen für euch. War ja auch nicht alles schlecht. 

 

Bücher: Tops und Flops {Gelesen im Januar}
Einen Buchtipp vergebe ich dafür zwar nicht, aber lesen kann man´s: Cry Baby von Gillian Flynn. Das ist die Autorin von “Gone Girl” (Review hier). Leider ist ihr erstes Werk etwas lahm und auch die Charaktere reißen mich weniger vom Hocker. Ich wurde einfach nicht warm mit der Hauptfigur, selbst ihre Schwächen und psychischen Knacks waren irgendwie nicht authentisch. Das Ende war aber wieder sehr überraschend, das kann die Autorin einfach – einen am Ende vom Hocker hauen.
Den letzten Teil der “Klein-Reihe” von Nicci French habe ich auch fertig. Die Reihe kann ich euch immer noch nur ans Herz legen. Los geht die Serie mit “Blauer Montag” – wirklich sehr lesenswert. Als nächstes liegen bei mir schon Stoner von John Williams und das neue von Tana French bereit.
Zu Weihnachten habe ich meiner Mutter “Wohnstile” aus dem Callwey-Verlag geschenkt. Ich glaube ich selbst bin noch begeisterter davon, als meine Mutter. Super zum drin schmökern und sich inspirieren lassen. Deshalb gibt es die Tage auch einen extra Blogpost dazu.
Filme & Serien im Januar
Nur zwei aktuelle Kinofilme diesen Monat? Schwache Leistung von mir. Genauso wie “Let´s be Cops”. Den habe ich Anfang des Monats angeschaut und es schon nach der ersten Hälfte bereut. Wieso sind die meisten Komödien denn so unlustig? Liegt das an meinem Humor? Ist der verkorkst? Oder doch der Film? Wie dem auch sei, ich würd nicht wieder reingehen. Ja, trotz Jake Johnsin ( ♥ ). Unbroken hingegen war super. Ich war echt gespannt auf den Film, weil Angelina Jolie Regie geführt hat und muss sagen: Der Film war spannend, die Story toll (wahre Begebenheit, yay) sehr spannend und emotional.Und ich wäre ja nicht ich, wenn ich diesen Monat nicht wieder eine neue Serie angefangen hätte. “Shameless” ist also meine Januar-Sucht. Und da ich erst bei Staffel eins bin, wird die Sucht auch noch ein Weilchen anhalten. Im Serienpost gibt´s dazu einen kurzen Text.

Gemacht
Viel für die Uni – es geht gerade immerhin in den Endspurt meines Studiums. Themen für die Bachelorarbeit finden, Bewerbungen schreiben, auf die letzten Klausuren lernen – ich bin froh, wenn es vorbei ist und werde dennoch langsam etwas wehmütig.Ein bisschen Freizeit bleibt nebenher aber ja dennoch: Ich war des erste Mal im Wellnessurlaub, das erste Mal Laser-Tag spielen und habe endlich wieder angefangen Sport zu machen. Wenn man nicht mal zwei Stockwerke laufen kann, ohne schnappatmend anzukommen, wenn die Knie nach einem Sprung von einer Mauer knacken und schmerzen und die aktivsten Muskeln die des Kauapparats sind, dann wird es auch wirklich Zeit. Momentan liebe ich Just Dance. Im Sweat-Modus kommt man da echt gut ins Schwitzen. Zur Motivation und Kontrolle habe ich mir meine erste Pulsuhr gegönnt.

 

 

Drüber nachgedacht:

Die norwegische Produktion “Sweatshop” hat mich wirklich berührt. Besonders das Ende der Doku fand ich schockierend. Als hätte ich das alles nicht vorher schon gewusst. Man ist wohl einfach zu weit weg. Lebt hier in seiner wohl behüteten Wohlstands-Blase und weiß nur in der Theorie wie schwer es Menschen woanders haben. Das schlimme daran ist eben, dass ich – hier sitzend wie die Made im Speck – das Elend dieser Leute noch unterstütze. Indem ich günstige Klamotten kaufe. Indem ich Textilunternehmen unterstütze, die den Menschen in Bangladesh oder Phnom Peng einen Hungerlohn zahlen. Dafür schäme ich mich und dennoch sehe ich kaum Alternativen. Für mich habe ich den Entschluss gefasst weniger, dafür hochwertigere Sachen zu kaufen. Basics will ich in Zukunft bei Armed Angels, Acne, Hessnatur oder Greenality besorgen. Dennoch werden wohl weiterhin Teile von Primark, H & M, Zara & Co. in meinen Schrank wandern. Einfach, weil ich nicht weiß, wie ich meinen Klamotten-Konsum so richtig “fair” gestalten soll. Die Doku hat mir aber auf jeden Fall die Augen ein Stück mehr geöffnet, ich merke, dass ich mir seitdem viele Gedanken darum mache was ich kaufe und was da in meinem Schrank hängt. 

 

Drüber Geärgert
Bleiben wir beim Thema: Kennt ihr den Blog von Maddie, DariaDaria? Maddie hat vor ca. einem Jahr beschlossen auf ihrem Blog fair gehandelte Kleidung zu promoten. Das hat ihr viel Respekt und Zuspruch, leider aber auch viel Kritik eingebracht. Jetzt fragt man sich zunächst: Wieso, bitteschön sollte das jemand kritisieren? In einem Post kapituliert Maddie nun quasi und prangert an, dass sie seit ihrem Wandel viel mehr Kritik einstecken muss als vorher. Für (vermeintliche) Fehltritte oder dafür, dass sie sich nicht zu 100 % in fair gehandelte Kleidung hüllt. Tja, da bleibt mir echt die Spucke weg. Aber so läuft das anscheinend. Entweder ganz oder gar nicht?! Dieses überzogene moralische Anspruchsdenken an den Lebensstil anderer Leute finde ich zum kotzen. 

 


Geplant
In letzter Zeit kam ich kaum zum Bloggen. Als ich gemerkt habe, das mir das Bloggen langsam fehlt habe ich mich mit einem Design-Update wieder etwas eingearbeitet. Und weil die Motivation groß ist, stehen jetzt auch schon fünf Beiträge in der Warteschleife. Und ein Gewinnspiel ist auch wieder in Planung!Was waren eure Januar-Highlights? Seid ihr auch so Januar-Muffel wie ich? 

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Jahresrückblick 2014 {Lieblingsbeiträge und Highlights}

Schon wieder ein Jahr rum, ein sehr entspanntes Jahr, das sowohl privat als auch auf dem Blog aber ganz und gar nicht ruhig war.  Ich habe also etwas im Archiv gekramt und ein paar der besten, schönsten, leckersten und persönlichsten Beiträge gesammelt. Das war dieses Jahr hier also so los:

 

 

Der Fokus lag 2014 auf Rezepten. Wenn man es streng nähme, könnte man Bonny & Kleid mittlerweile fast als Foodblog bezeichnen. Die besten habe ich euch mal wieder rausgekramt – ein Glück, dass meine Lieblingsrezepte auch eure waren, zumindest den Klickzahlen nach zu urteilen. Im nächsten Jahr werdet ihr – da mach ich mir gar nix vor – bestimmt wieder hauptsächlich süße Rezepte hier finden. Torten, Cupcakes und Kekse sind einfach mein Steckenpferd, dennoch möchte ich vor allem Anfang des Jahres die Sparte >> Light Food << wieder etwas mit gesunden Rezepten auffüllen. Das Rumprobieren mit veganen Rezepten 2014 hat mir auf jeden Fall Lust darauf gemacht veganen Rezepten auch im neuen Jahr mehr Beachtung zu schenken. Ich überlege die “Vegan for Fit”-Challenge von Attila Hittman in Angriff zu nehmen oder einfach so eine zeitlang auf tierische Produkte zu verzichten.

 

 

Blaubeertorte // Weiße Sachertorte // Schwarzwälderkirschtorte // Pfannkuchentorte

 

 

Carrot Cake // Johannisbeer Cupcakes // Vegane Süßkartoffel Brownies // Cupcake Kekse

 

 

Für den Blog gab es viele neue Kooperationen, zum Teil mit anderen Bloggern oder Unternehmen und ich kann, glaube ich, reinen Gewissens sagen, dass ich in 2014 keine der Zusammenarbeiten bereut habe. Im Gegenteil: Ich habe einige sehr verlockende Angebote abgelehnt und denke meinen Wert mittlerweile besser als noch im Vorjahr einschätzen zu können. Ganz besonders froh bin ich über die Zusammenarbeit mit Ohh Lala. Ich hoffe im nächsten Jahr wird es viele neue Frisurentutorials geben und vielleicht kann ich euch ja auch noch mehr hübsche Teile von ihnen zeigen. Das Shooting mit Vanessagraphie war ebenfalls ein kleines Kooperations-Highlight, denn ich finde wir haben unsere doch sehr verschiedenen Stile super verbunden. Auch an alle anderen Kooperationspartner an dieser Stelle ein dickes DANKE!

 

 

 

Dass ich in meiner Freizeit außer zu bloggen auch noch gerne lese, Serien gucke oder ins Kino gehe, das wisst ihr – sofern ihr hier öfter reinschaut – bestimmt schon. Mein absolutes Filmhighlight in 2014 war dabei mit Abstand Interstellar, gefolgt von Gone Girl. Beides super packende Filme an die ich noch oft denken musste und die ich euch auf jeden Fall empfehlen würde anzuschauen. Die Brücke zum Lieblingsbuch muss ich gar nicht groß schlagen, denn das ist ebenfalls Gone Girl (Review hier). Falls ihr mit dem Gedanken spielt das Buch zu lesen und den Film zu schauen: Lest unedingt zuerst das Buch, der Film lohnt sich danach dennoch. Außerdem habe ich mit der “Klein-Reihe” von Nicci French angefangen, gerade bin ich bei Band 4 und liebe die Reihe. Für alle Krimi-Fans ist das auf alle Fälle was! Tja, und was wäre mein Jahr schon ohne Serien. Ich bin 2014 wohl noch mehr zum Serienjunkie geworden und habe Episoden um Episoden wegkonsumiert als gäbe es einen Preis dafür. Da es 2014 so viele tolle Serien aus den unterschiedlichsten Genres gab, hab ich für Anfang 2015 schon einen großen Sammelpost zum Thema “Serientipps” vorbereitet. So viel kann ich aber schon verraten: Mein Serienhighlight 2014 war “Orange is the new Black”.

 

Die beste Entscheidung die ich im letzten Jahr getroffen habe? Definitiv auf eine 6-wöchige Reise durch Europa zu fahren. Lustigerweise wusste ich vorher und auch während der Reise nicht, wie lange ich von diesen 6 Wochen zehren würde und wie frisch mir die erlebten Momente im Gedächtnis bleiben würden. Und nun denke ich so oft an das Gefühl von Freiheit, die vielen schönen Orte, das Meer, die Menschen die wir kennengelernt haben – ich würde diese Reise immer wieder machen und hoffe, dass unser Vorhaben 6 Wochen durch Nordeuropa zu reisen ganz bald umgesetzt werden kann. Den Roadtrip-Guide für Europa könnt ihr hier übrigens nochmal nachlesen.

 

 

 

Im letzten Jahr habe ich viel über das Älterwerden nachgedacht und die Geschwindigkeit mit der das von statten gehen muss oder sollte. Die Panik davor und die Angst, dass damit ein wichtiger Teil meine Unbeschwertheit verloren gehen könnte, habe ich so langsam überwunden. Ich habe die Hoffnung, dass ich mir ein bisschen kindliche Naivität und Leichtigkeit erhalten kann, auch wenn ich irgendwann mit Haus, Kind und Mann sesshaft werden sollte. Über das Thema habe ich im Februar 2014 kurz vor meinem 23. Geburtstag geschrieben und der Post spiegelt ganz gut wider wie ich damals gedacht habe. Apropos Unbeschwertheit. Was ich im letzten Jahr gelernt habe und nie wieder verlernen möchte: Nicht immer, aber oft ist es egal was andere denken. Vor allem über einen selbst. Das Leben ist zu kurz um jede Handlung und jeden Impuls erst 30 Mal zu reflektieren, zu überdenken und am Ende zu unterdrücken. Darüber geschrieben habe ich erst gestern im letzten Post 2014. Dass das Ganze eine Entwicklung war, merkt man auch am Post Glück ist eine Form von Mut, in dem ich das Thema schon im April aufgegriffen habe. Was das Bloggen anging hatte ich Mitte des Jahres einen kleinen Durchhänger. Mir wurde alles zu viel. Die Uni, Nebenjobs, der Blog, ich fühlte mich zerdrückt, eingeengt und zu allem nur noch verpflichtet. Im Post Bloggen als Verpflichtung  habe ich mir das von der Seele geredet. Der Post aus dem letzten Jahr bedeutet mir im Nachhinein wohl auch am meisten. Um das Ganze auf einen Punkt zu bringen: Ich bin gewachsen im Jahr 2014. Auf ganz vielen verschiedenen Ebenen. Ich bereue keine einzige Entscheidung und kann zufrieden sagen: 2014 war ein gutes Jahr!

 

 

Bloggen als Verpflichtung // Free your Mind // Shooting mit Kate // Kleinstadtleben

 

 
Im Kopf bin ich schon bei tausenden DIY-Ideen für meine zukünftige Wohnung. Falls euch einige davon interessieren könnt ihr auch gerne mal in Pinterest vorbeischauen, da pinne ich zur Zeit DIY- und Einrichtungsinspirationen wie eine Wilde. Denn für meine Wohnung versuche ich den größten Teil, auch Möbel, selbst zu machen oder altes zu restaurieren. In 2014 beliefen sich meine Projekte aber noch ganz bescheiden auf Pom-Pom-Girlanden, Etageren oder kleinen Upcycling-Aktionen. Mein Lieblings-DIY dabei sind auf jeden Fall die selbstgemachten Etageren (hier und hier), die ich häufig im Einsatz habe und sicher auch noch öfters umsetzen werde.

 

 

Pom-Pom-Girlanden // Upcycling // Etageren bauen // natürliche Ostereier
 

Was euch hier 2015 so erwarten wird kann ich euch gar nicht sagen. Ganz ehrlich, ich weiß noch nicht einmal was mich im neuen Jahr erwartet. Ein neuer Job? Wohnungssuche? Studienabschluss? Das alles lasse ich nun erstmal auf mich zukommen, bleibe optimistisch was die Zukunft angeht und werde sowohl mich als auch euch einfach überraschen in welche Richtung sich der Blog entwickelt.

 

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