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Resin DIY: Untersetzer aus Kunstharz selber machen

Eigentlich hasse ich es, wenn Leute schon im Oktober alle Weihnachtsgeschenke haben und dann schulterzuckend sagen: “Weihnachten steht schneller vor der Tür, als man denkt”. Leider haben sie aber recht. Deshalb mag ich das wahrscheinlich auch nicht. Es setzt mich nämlich unter Druck, auch schon zu planen, wer, was bekommen soll.

Ich habe jetzt einfach das Nützliche mit dem Angenehmen verbunden. Ich arbeite zur Zeit nämlich sehr gern mit Kunstharz und hab jetzt daraus auch schon die ersten Weihnachtsgeschenke gemacht. Vielleicht schaffe ich es, euch bis Weihnachten ein paar schöne Ideen für individuelle Resin-DIY-Geschenke zu zeigen.

Machen wir auf jeden Fall den Anfang mit diesen schönen Resin-Untersetzern in zwei Farben und mit goldenen Akzenten.

Resin DIY: Untersetzer aus Kunstharz selber machen

– Epoxidharz und Härter (verwende dieses Set hier)
– Resin-Farbe in flüssiger Form diese hier
– Goldfolie
– eine Pinzette
– eine Silikonform für Untersetzer (meine ist diese hier)
– Handschuhe
– Unterlage
– Plastikbecher

Schritt 1

Zunächst mischt ihr Epoxidharz und Härter an. Dazu haltet ihr euch ganz genau an die Packungsbeilage des Herstellers. Am besten aufs Gramm genau. Das ist wichtig, damit das Resin-DIY später gut aushärtet. Ich lege auf meine Waage eine undurchlässige Unterlage zum Schutz. Dann stelle ich meinen Plastikbecher drauf und mische beide Flüssigkeiten an.

Schritt 2

Nun wird das Resin gut angerührt. Rührt so lange, bis keine Schlieren mehr zu sehen sind. Ein flaches Holzstäbchen eignet sich besonders gut.

Schritt 3

Nun gebt ihr die Hälfte des Resins in einen anderen Plastikbecher und gebt ein paar Tropfen der Resin-Farbe zu dem transparenten Kunstharz. Ich habe mich für ein starkes Pink und Weiß entschieden.

Schritt 4

Gießt die zwei eingefärbten Kunstharze nun in eure Untersetzer-Form. Das Resin läuft dann schön ineinander und bildet auch noch nach Minuten neue Muster.

Schritt 5

Nach etwa 5 Minuten habe ich die Metallfolie hinzugegeben. Mit einer Pinzette kann man die in kleine Stücke zupfen und dann auf das schon leicht hart werdende Resin drücken.

Schritt 6

Jetzt heißt es warten: Das Resin braucht erfahrungsgemäß rund 24 Stunden zum Aushärten. Dann könnt ihr noch die Kanten abschleifen. Da bildet sich gern so eine “Lippe”. Ich schleife die einfach fein ab.









Es hat übrigens etwas gedauert, bis meine Resin-Versuche was wurden. Meine ersten “Chargen” härteten nicht aus und ich versaute meine Silikonform. Ich hatte mich nämlich nur ungefähr an die Herstellerhinweise zum Anmischen gehalten. Beim zweiten Mal misslang das Einfärben und so gab es einige Versuche, die nicht zum gewünschten Ergebnis führten.

Jetzt hab ich den Dreh aber langsam raus und die Ergebnisse werden fast immer so, wie ich sie gerne hätte. Dann mach das Arbeiten mit Resin auch richtig Spaß.

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