Gärtnern: Einen Baumstamm mit Blumen bepflanzen

Feuchte Erde unter den Nägeln, der frische Duft von Blüten in der Nase und Sonnenstrahlen, die einen wärmen – das sind Gründe, warum ich den…

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Feuchte Erde unter den Nägeln, der frische Duft von Blüten in der Nase und Sonnenstrahlen, die einen wärmen – das sind Gründe, warum ich den Frühling so sehr liebe. Aus Gartenarbeit am Wochenende kann man Kraft für die ganze Woche schöpfen. Wenn dann so was schönes wie dieser bepflanzte Baumstamm entsteht hält die Freude noch länger an.

Auf die Idee gebracht hat mich wie so oft meine Mama. Die Gärtner-Queen. Wenn jemand einen grünen Daumen hat, dann sie. Und dabei braucht man den für dieses Do It Yourself-Projekt gar nicht. Denn einen Baumstamm bepflanzen – das ist super leicht. Ich zeig euch, wie leicht.

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Baumstamm bepflanzen

Ihr braucht:

abgesägter Baumstamm ab ca. 30 cm Durchmesser
Pflanze, z.b. Scilla
Stemmeisen
Moos
Bodenversiegelung

1. Woher bekommt man einen Baumstamm? Im Idealfall findet man ihn einfach am Wegesrand. Wenn man aber nicht auf dem Land lebt, wo Baumstämme auch mal rumliegen, kann man beim Schreiner oder fragt beim Obstbauern nach. Besonders fündig wird man bei altem Baumbestestand, denn Ideal ist ein älterer Ast, der innen schon etwas brüchig ist. Dann habt ihr beim Aushöhlen nicht so viel Mühe. Bei der Auswahl muss man außerdem darauf achten, dass der Durchmesser mindestens 30 Zentimeter beträgt, damit das Pflänzchen später auch Platz hat. Und stehen sollte er natürlich auch.

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2. Nun solltet ihr den Baumstamm trocken lagern. Am besten einige Tage. Das ist wichtig, wenn ihr ihn in die Wohnung stellen wollt. Dann geht es ans Aushöhlen. Mit einem Stemmeisen zum Beispiel. Danach würde ich euch empfehlen das Innere zu versiegeln. Da ihr die Blume im Stamm ja auch gießen müsst, verhindert die Versiegelung, dass der Stamm aufweicht. Eine Bodenversiegelung wäre zum Beispiel eine Möglichkeit.

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3. Bei der Auswahl der Pflanze die in den Baumstamm gepflanzt werden soll ist die Saison natürlich ausschlaggebend. Im Früjahr eignen sich auch Schneeglöckchen, Märzenbecher,Krokus oder Traubenhyazinthen. Auf den Fotos seht ihr die Variante mit Scilla.

4. Das Moos nicht zu vergessen: Ganz wichtig. Das gibt dem bepflanzten Baumstamm zusätzlich was verwildertes und passt vor allem im Frühling perfekt. Auch als Herberge für Ostereier ist der bepflanzte Baumstamm so ideal.

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5. Zum Schluss wird die Pflanze in den ausgehöhlten Stamm gepflanzt, entweder direkt, oder wie ich empfehlen würde: Im Topf. Mit dem Moos kann man dann auskleiden.

Am Ende soll der ausgehöhlte Baumstamm dann möglichst natürlich aussehen. Als wär das Pflänzchen tatsächlich im Stamm gewachsen und mit Moos verwildert.

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Wie findet ihr den bepflanzten Stamm? Ich find es einfach klasse was man alles hübsches aus alten Stämmen machen kann. Im Winter habe ich euch ja schon gezeigt, wie man einen Kerzenständer aus einem abgesägten Stamm macht, das kann auch jetzt im Frühling klasse aussehen.

Auch sehr schön machen sich bei diesem DIY hier höhere Baumstämme. Bepflanzt sehen die dann aus wie ein Podium für das Pflänzchen und können je nach Saison neu bepflanzt werden.

15 comments

  1. Was für eine wunderbare Idee, welche du wirklich schön umgesetzt hast. Bin ganz verliebt in die schöne Optik. Und was das Moos erst ausmacht! Toll :)

    Liebe Grüße

  2. Das sieht klasse aus! Viel eher mein Fall als Schnittblümchen in einer Vase :)
    Allerdings wäre ich wohl zu faul, um es nachzumachen. Das liegt einfach daran, dass Blumen und Deko allgemein mir sehr wenig bedeuten…
    Liebe Grüße

  3. Das sieht wirklich zauberhaft aus. Sobald ich wieder einmal bei meinen Eltern auf dem Land bin muss ich nach einem Baumstumpf ausschau halten.
    Wie man doch aus kleinen Sachen etwas so schönes zaubern kann – genial.

    lg Sabrina

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